Das Schreiben kann uns den Weg
in die Wildnis zeigen und uns beibringen,
wie wir uns mit ihr anfreunden.
Natalie Goldberg
Schon immer habe ich meine Emp-Findungen gerne auf Papier fließen lassen. Mit Worten gespielt, jongliert, sie mir auf der Zunge zergehen lassen, um sie wirklich zu kosten. In der Schule habe ich leidenschaftlich gerne Aufsätze geschrieben, eine SchülerInnen-Zeitschrift herausgebracht und viel Freude am Formulieren und Fabulieren gehabt.
Ich habe das Grundstudium in Germanistik absolviert und empfand es als hoch spannend, in sprachwissenschaftlichen Seminaren nach den sprachlichen Ursprüngen zu forschen.
Zudem bin ich nicht auf den Mund gefallen oder wie es so schön im Bayerischen heisst: Ich bin mit einer g'wetztn Goschn gesegnet. Der weise wie auch der sinnliche und mitunter der bewusst unsinnige Gebrauch von Wortschöpfungen aus Bauch, Kopf und Herz bereiten mir große Freude und gewähren mir erhellende Einsichten in die Welt der sprachlichen Miss-Verständnisse.
Seit über 3 Jahren veröffentliche ich Texte in Frauenwelt-Weltenfrau - eine schweizerische Fachzeitschrift zu gelebter weiblicher Spiritualität.